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Webseite für Immobilienmakler: Was Verkäufer und Käufer suchen und was die Bewertungsanfrage bringt

Käufer finden das Objekt auf ImmoScout24 oder Immowelt. Aber der Verkäufer, der Ihnen den Auftrag gibt, googelt vorher Ihren Namen und schaut, wer seriös wirkt und die Region kennt. Was Ihre eigene Webseite zeigen muss, damit aus dem Besucher ein Verkäufer oder Käufer wird, der bei Ihnen anfragt.

Webfrisch Sascha Heyer · Webfrisch ·

Ein Immobilienmakler lebt von zwei sehr unterschiedlichen Menschen. Der eine ist der Käufer, der ein passendes Objekt sucht und es meist über ein Portal wie ImmoScout24 oder Immowelt findet. Der andere ist der Verkäufer, der Ihnen den Auftrag gibt, seine Immobilie zu vermitteln, und das ist die eigentlich wertvolle Seite Ihres Geschäfts. Dieser Verkäufer sucht seinen Makler nicht in einem Portal aus. Er tippt ein paar Namen bei Google ein, schaut sich die Webseiten an und entscheidet in wenigen Minuten, wem er eine der größten finanziellen Entscheidungen seines Lebens anvertraut.

Genau an dieser Stelle entscheidet Ihre eigene Webseite. Sie ist der Ort, an dem ein Eigentümer prüft, ob Sie seriös wirken, ob Sie die Region kennen und ob Sie schon verkauft haben. Und sie ist der Ort, an dem er über eine einfache Bewertungsanfrage aus einem vagen Interesse zu einem echten Termin wird. Dieser Artikel zeigt, was eine Makler-Webseite 2026 leisten muss, damit aus dem Besucher ein Verkäufer oder Käufer wird, der bei Ihnen anfragt, statt beim nächsten Makler.

1. Aktuelle Objekte gut sichtbar machen

Die erste Frage vieler Besucher lautet: Was haben Sie gerade im Angebot. Wer kaufen oder mieten will, will schnell sehen, ob etwas Passendes dabei ist, und wer verkaufen will, schaut sich an, wie Sie fremde Objekte präsentieren, denn genau so würden Sie später auch seines zeigen. Ihre aktuellen Objekte sind deshalb nicht nur für Käufer wichtig, sondern auch ein stilles Verkaufsargument gegenüber Eigentümern.

Sie brauchen dafür keine überladene Portal-Software auf der eigenen Seite. Eine saubere, mobil lesbare Objektliste, die sich leicht aktuell halten lässt, reicht und ist genau das, was Käufer und Verkäufer sehen wollen.

2. Der entscheidende Hebel: die Bewertungsanfrage für Verkäufer

Das ist der eigentliche Grund, warum sich eine eigene Webseite für einen Makler schnell rechnet. Ein Eigentümer, der mit dem Gedanken an einen Verkauf spielt, hat eine Frage im Kopf, bevor er alles andere klärt: Was ist meine Immobilie überhaupt wert. Wer diese Frage auf seiner Seite sichtbar aufgreift und eine kostenlose, unverbindliche Einschätzung anbietet, verwandelt ein vages Interesse in einen konkreten Kontakt. Und dieser Kontakt ist bei einer üblichen Provision viele tausend Euro wert.

Die Portale bringen Ihnen Käufer für ein einzelnes Objekt. Die Bewertungsanfrage auf der eigenen Seite bringt Ihnen den Verkäufer und damit den Auftrag. Das ist der Grund, warum die eigene Webseite für einen Makler kein Zusatz, sondern das wichtigste Werkzeug der Kundengewinnung ist.

3. Verkaufen und Kaufen als zwei klare Wege

Ein Verkäufer und ein Käufer haben völlig unterschiedliche Anliegen, und nichts verwirrt schneller als eine Seite, die beide in einen Topf wirft. Wer verkaufen will, sucht Vertrauen und einen einfachen Weg zur Bewertung. Wer kaufen will, sucht Objekte und will schnell anfragen. Trennen Sie diese beiden Wege klar, dann fühlt sich jeder sofort abgeholt.

4. Vertrauen zeigen: Referenzen, Zahlen und ein Gesicht

Kaum eine Entscheidung ist so groß wie der Verkauf einer Immobilie, und niemand vertraut sie einem anonymen Firmennamen an. Vertrauen ist bei einem Makler die eigentliche Währung, und Ihre Webseite ist der Ort, an dem es entsteht oder eben nicht. Ein Eigentümer will sehen, dass hinter dem Namen echte Menschen stehen, die schon geliefert haben.

Ehrlichkeit zahlt sich aus: Wer echte Zahlen, echte Gesichter und echte Bewertungen zeigt, gewinnt Vertrauen. Wer mit Superlativen und Stockfotos arbeitet, verliert es genau bei den Eigentümern, auf die es ankommt.

5. Regionale Marktkenntnis sichtbar machen

Ein Makler lebt von seiner Region. Ein Eigentümer sucht bewusst jemanden, der den lokalen Markt kennt, die Preise einschätzen kann und die Käufer vor Ort hat. Wer auf seiner Webseite klar zeigt, für welche Orte und Stadtteile er der Fachmann ist, wird genau dort gefunden und gewählt. Das ist zugleich der stärkste Hebel, um bei Google für die richtigen Suchen aufzutauchen.

6. Anfrage leicht machen und Pflichtangaben erfüllen

Am Ende steht die Kontaktaufnahme, und die muss leicht und schnell sein. Ein Besucher, der bis hierhin überzeugt ist, darf jetzt nicht an einem umständlichen Formular oder einer versteckten Nummer scheitern. Und weil bei Immobilien einige Angaben gesetzlich vorgeschrieben sind, gehört auch das sauber erledigt, sonst drohen Ärger und Abmahnungen.

7. Fürs Smartphone gebaut, nicht nur irgendwie angezeigt

Die meisten Menschen schauen sich Objekte und einen Makler heute zuerst am Handy an, oft abends und in Ruhe. Wenn Ihre Webseite dort langsam lädt, die Objektfotos nicht ordentlich zeigt oder die Bewertungsanfrage und die Nummer versteckt, springt der Interessent ab. Eine Makler-Webseite muss am Smartphone die Bestform sein, nicht die Notlösung.

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Häufige Fragen zur Makler-Webseite

Was muss auf die Webseite eines Immobilienmaklers? +

Das Wichtigste sind: aktuelle Objekte mit echten Fotos und den Eckdaten wie Fläche, Zimmern, Preis und Energieausweis, eine gut sichtbare Bewertungsanfrage für Verkäufer nach dem Muster Was ist meine Immobilie wert, zwei klar getrennte Wege für Verkäufer und Käufer, echtes Vertrauen durch Referenzen, verkaufte Objekte, ein Team mit Gesicht und Bewertungen, eine spürbare regionale Marktkenntnis für Ihre Region, eine einfache Anfrage per anklickbarer Nummer und Formular sowie alles fürs Smartphone gebaut. Wer verkaufen will, prüft am Handy, ob der Makler seriös wirkt und die Gegend kennt, bevor er ihm eine der größten Entscheidungen seines Lebens anvertraut. Beantwortet die Seite das überzeugend, kommt die Anfrage. Lässt sie es offen, ruft der Eigentümer beim nächsten Makler an.

Braucht ein Immobilienmakler eine eigene Webseite, wenn ich schon bei ImmoScout24 und Immowelt bin? +

Ja, und zwar aus einem einfachen Grund: die Portale bringen Käufer für ein einzelnes Objekt, aber sie verkaufen Ihren Namen nicht. Der Verkäufer, der Ihnen den Auftrag gibt, ist die eigentlich wertvolle Seite, und er wählt seinen Makler nicht auf ImmoScout24 aus, sondern indem er ein paar Namen googelt und schaut, wer seriös wirkt, wer die Region kennt und wer schon verkauft hat. Genau das entscheidet Ihre eigene Webseite. Dort steht Ihre Bewertungsanfrage, dort stehen Ihre Referenzen und Ihr Gesicht, und dort landet, wer Sie gezielt sucht, statt zwischen zehn Mitbewerbern in einem Portal-Eintrag zu verschwinden. Die Portale bleiben nützlich, um Käufer zu erreichen, aber die Verkäufer gewinnen Sie über die eigene Seite.

Wie gewinne ich über die Webseite Verkäufer als Kunden? +

Der stärkste Hebel ist eine gut sichtbare Bewertungsanfrage nach dem Muster Was ist meine Immobilie wert. Ein Eigentümer, der mit dem Gedanken an einen Verkauf spielt, will als Erstes wissen, was seine Immobilie ungefähr bringt, und ist bereit, dafür seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Ein kurzes Formular mit Objektart, Lage, Größe und Kontakt genügt, danach melden Sie sich mit einer fundierten Einschätzung. So wird aus einem unverbindlichen Interesse ein echter Termin. Wichtig ist, dass die Anfrage nicht versteckt im Menü liegt, sondern weit oben steht und der Nutzen klar benannt ist: eine kostenlose, unverbindliche Einschätzung vom Makler, der die Region kennt. Kombiniert mit Referenzen und echten Verkaufszahlen wird daraus der wichtigste Weg, über den neue Verkaufsaufträge entstehen.

Welche Angaben und Bilder überzeugen bei Immobilien am meisten? +

Echte, gute Fotos vom tatsächlichen Objekt schlagen jedes Stockbild und jeden Weichzeichner. Käufer merken sofort, wenn ein Foto geschönt ist, und verlieren Vertrauen. Wichtig sind saubere Bilder bei gutem Licht, ein Grundriss, die Eckdaten wie Wohnfläche, Zimmerzahl, Baujahr und Preis auf einen Blick sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben aus dem Energieausweis, die in jeder Immobilienanzeige Pflicht sind. Wer diese Pflichtangaben weglässt, riskiert eine Abmahnung und wirkt zudem unprofessionell. Bei den Verkäufern überzeugt etwas anderes: verkaufte Objekte, ehrliche Referenzen, ein Team mit Namen und Gesicht und der Beleg, dass Sie in der Region tatsächlich zu Hause sind. Zahlen und Gesichter schaffen das Vertrauen, das eine so große Entscheidung braucht.

Muss eine Makler-Webseite fürs Smartphone optimiert sein? +

Unbedingt, denn die meisten Menschen suchen Objekte und schauen sich einen Makler heute zuerst am Handy an, oft abends auf dem Sofa. Wenn Ihre Webseite dort langsam lädt, die Objektfotos nicht ordentlich anzeigt oder die Bewertungsanfrage und die Telefonnummer versteckt, springt der Interessent ab. Eine gute Makler-Webseite zeigt am Smartphone sofort das Wichtigste: die aktuellen Objekte, die Bewertungsanfrage für Verkäufer, einen Anruf mit einem Fingertipp und den Beleg, dass Sie die Region kennen. Da eine Immobilienentscheidung viel Vertrauen braucht und oft mobil beginnt, entscheidet der erste Eindruck am Handy darüber, ob der Nutzer Kontakt aufnimmt oder zum nächsten Makler weiterwischt.

Was kostet eine professionelle Webseite für einen Immobilienmakler? +

Einmalkosten bei freien Webdesignern liegen meist zwischen 1.500 und 4.000 Euro, plus jährliche Hosting- und Pflegekosten, und je nach angebundener Objektverwaltung auch mehr. Günstiger einsteigen geht mit einem Webseiten-Abo ab rund 49 Euro pro Monat, das Design, Hosting, Smartphone-Optimierung und kleine Änderungen einschließt, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar. Für einen Makler rechnet sich das schnell: Bei einer üblichen Provision bringt schon ein einziger zusätzlicher Verkaufsauftrag, der über die eigene Bewertungsanfrage entstanden ist, ein Vielfaches der Jahreskosten der Webseite. Ein Baukasten wie Jimdo oder Wix kostet wenig, erfordert aber viel Eigenaufwand, und die Objekte, die Bewertungsanfrage und den Vertrauensaufbau so zu platzieren, dass daraus echte Aufträge werden, ist damit erfahrungsgemäß mühsam.

Fazit

Eine gute Makler-Webseite beantwortet die Fragen, die Verkäufer und Käufer im Kopf haben, bevor sie Kontakt aufnehmen. Wirkt der Makler seriös? Kennt er die Region? Was ist meine Immobilie wert? Und was hat er schon verkauft? Wer diese Fragen klar und ehrlich beantwortet, gewinnt die Anfrage, und aus einer unverbindlichen Bewertung wird oft ein echter Auftrag. Wer sie offen lässt, verliert den Eigentümer an den nächsten Makler, dessen Seite überzeugender war.

Die wichtigsten Bausteine: aktuelle Objekte mit echten Fotos zeigen, die Bewertungsanfrage für Verkäufer als stärksten Hebel weit oben platzieren, Verkaufen und Kaufen als zwei klare Wege trennen, Vertrauen mit Referenzen, Zahlen und Gesicht schaffen, die regionale Marktkenntnis sichtbar machen, die Anfrage leicht machen und alles fürs Smartphone bauen. Das muss nicht teuer sein. Eine professionelle Seite, die genau das leistet, lässt sich für einen überschaubaren monatlichen Betrag betreiben und ist oft schon mit einem einzigen zusätzlichen Auftrag für viele Jahre bezahlt.

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