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Speisekarte online stellen: PDF, Bild oder eigene Seite?

Die Speisekarte ist das Erste, wonach die meisten Gäste auf einer Restaurant-Webseite suchen. Wie Sie sie online stellen, entscheidet darüber, ob die Gäste sie auf dem Handy mühelos finden oder genervt weiterziehen.

Von Sascha Heyer · 29. Juni 2026 · ca. 6 Minuten

Stellen Sie sich vor, jemand hat Hunger und sucht abends am Handy ein Lokal. Er findet Ihre Webseite, und das Erste, was er sehen will, ist die Speisekarte. Was gibt es? Was kostet es? Passt das? Genau an dieser Stelle entscheidet sich oft, ob aus dem Besucher ein Gast wird.

Die Speisekarte ist fast immer der meistbesuchte Teil einer Gastro-Webseite. Umso wichtiger ist, wie Sie sie online stellen. Wir bauen Speisekarten in unsere Redesigns ein, also kennen wir die Varianten und ihre Tücken aus der Praxis. Hier der ehrliche Vergleich.

Der häufigste Fehler: die Karte verstecken

Bevor es um das Wie geht, das größte Problem zuerst. Viele Betriebe stellen die Karte gar nicht richtig online. Zwei Muster sehen wir immer wieder:

Beide Wege kosten Gäste, oft ohne dass Sie es merken. Die Karte gehört sichtbar auf Ihre eigene Seite. Bleibt die Frage, in welcher Form.

Die drei gängigen Wege im Vergleich

1. Die Karte als PDF zum Download

Wenn Sie ohnehin schon ein PDF Ihrer Karte haben, ist das schnell hochgeladen und einfach zu aktualisieren. Das ist der Vorteil. Der Nachteil zeigt sich auf dem Handy: Ein PDF öffnet sich oft umständlich in einem extra Fenster, lädt langsam und zwingt zum Hin- und Herzoomen. Auf dem kleinen Bildschirm ist das mühsam. Als zusätzlicher Download zum Ausdrucken ist ein PDF in Ordnung, als einzige Variante ist es nicht ideal.

2. Ein Foto oder Scan der gedruckten Karte

Schnell gemacht, einfach abfotografiert, fertig. Klingt praktisch, ist aber für Gäste meist frustrierend. Auf dem Smartphone ist die Schrift winzig, man muss jedes Mal mit den Fingern heranzoomen, und gerade kleinere Speisen oder Preise sind kaum lesbar. Dazu kommt: Text in einem Bild kann Google nicht lesen. Für die Suchmaschine ist Ihre Karte dann praktisch unsichtbar, weil sie nicht weiß, welche Gerichte Sie anbieten.

3. Die Karte als echte Webseite

Hier stehen Ihre Gerichte als richtiger Text auf der Seite, sauber in Rubriken gegliedert, mit Preisen. Das ist die beste Variante für die Gäste: Sie ist auf jedem Handy lesbar, lädt schnell und lässt sich antippen. Und sie ist die beste Variante für Google, weil die Gerichte echter Text sind, den die Suchmaschine erfassen und in passenden Suchen anzeigen kann. Der ehrliche Haken: Sie braucht etwas mehr Aufbau, und sie will gepflegt werden, von Ihnen oder von uns.

Unser Mittelweg in der Praxis

Wir bauen die Speisekarte als echte Seite direkt in die Webseite ein, denn das ist für Gäste und für Google die klar bessere Lösung. Bei der Pflege gehen wir pragmatisch vor.

Wenn ein Betrieb eine feste Karte hat, tragen wir sie als saubere Menüseite ein. Wechselt die Karte dagegen häufig, etwa täglich oder wöchentlich mit Tagesgerichten oder einem Mittagstisch, dann bilden wir das als wiederkehrende Rubrik ab. Wir tragen also nicht jeden Tag einzelne Gerichte fest ein, die in einer Woche längst überholt sind, sondern richten einen Bereich ein, der zur jeweiligen Karte passt. So bleibt die Seite aktuell, ohne dass sie ständig veraltet.

Ein paar praktische Tipps

Wenn Sie unsicher sind, wie das bei Ihnen aussehen würde: Wir gestalten unverbindlich eine Vorschau Ihrer neuen Seite, samt Speisekarte. Dann sehen Sie direkt, wie sich Ihre Karte am Handy anfühlt, bevor Sie irgendetwas festlegen.

Die Kurzfassung

Häufige Fragen

Reicht es, die Speisekarte als PDF hochzuladen?+

Als Notlösung funktioniert es, aber als einzige Variante ist es nicht ideal. Ein PDF öffnet sich auf dem Handy oft umständlich in einem extra Fenster, lässt sich schlecht lesen und man muss hin und her zoomen. Besser ist eine echte Menüseite, die sich auf jedem Bildschirm sauber anpasst. Das PDF können Sie zusätzlich als Download anbieten, etwa zum Ausdrucken.

Was ist besser für Google, ein PDF oder eine echte Seite?+

Eine echte Webseite. Wenn Ihre Gerichte als richtiger Text auf der Seite stehen, kann Google sie lesen und Ihre Seite zu passenden Suchen anzeigen. In einem Foto oder einem schlecht aufgebauten PDF kann Google den Text dagegen oft nicht erfassen. Wer am Handy nach einem Gericht oder einem Lokal in der Nähe sucht, findet eine echte Menüseite deutlich leichter.

Wir ändern die Karte oft, lohnt sich eine eigene Seite trotzdem?+

Ja. Wechselnde Tages- oder Wochengerichte stellen wir als feste Rubrik dar, zum Beispiel ein Bereich Mittagstisch, statt jedes Gericht fest einzutragen, das schnell veraltet. So bleibt die Seite aktuell, ohne dass Sie ständig nacharbeiten müssen. Die stabilen Teile der Karte pflegen wir für Sie, das ist bei den 49 Euro im Monat dabei.

Soll Ihre Karte am Handy glänzen?

Wir gestalten unverbindlich eine kostenlose Vorschau Ihrer neuen Webseite, mit Ihrer Speisekarte als echter, lesbarer Menüseite. Sie sehen das Ergebnis neben Ihrer jetzigen Seite und entscheiden in Ruhe. Bei uns ist Gestaltung, Hosting und Pflege für 49 Euro im Monat dabei, monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr.

Kostenlose Vorschau anfragen

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