Stellen Sie sich vor, jemand hat Hunger und sucht abends am Handy ein Lokal. Er findet Ihre Webseite, und das Erste, was er sehen will, ist die Speisekarte. Was gibt es? Was kostet es? Passt das? Genau an dieser Stelle entscheidet sich oft, ob aus dem Besucher ein Gast wird.
Die Speisekarte ist fast immer der meistbesuchte Teil einer Gastro-Webseite. Umso wichtiger ist, wie Sie sie online stellen. Wir bauen Speisekarten in unsere Redesigns ein, also kennen wir die Varianten und ihre Tücken aus der Praxis. Hier der ehrliche Vergleich.
Der häufigste Fehler: die Karte verstecken
Bevor es um das Wie geht, das größte Problem zuerst. Viele Betriebe stellen die Karte gar nicht richtig online. Zwei Muster sehen wir immer wieder:
- "Speisekarte auf Anfrage". Wer hungrig ist, schreibt keine E-Mail und wartet auf die Karte. Er sucht das nächste Lokal, das seine Karte einfach zeigt.
- "Die Karte gibt es nur auf Facebook". Nicht jeder Gast hat ein Konto oder will dafür eine App öffnen. Was nur auf Facebook liegt, sehen viele schlicht nicht.
Beide Wege kosten Gäste, oft ohne dass Sie es merken. Die Karte gehört sichtbar auf Ihre eigene Seite. Bleibt die Frage, in welcher Form.
Die drei gängigen Wege im Vergleich
1. Die Karte als PDF zum Download
Wenn Sie ohnehin schon ein PDF Ihrer Karte haben, ist das schnell hochgeladen und einfach zu aktualisieren. Das ist der Vorteil. Der Nachteil zeigt sich auf dem Handy: Ein PDF öffnet sich oft umständlich in einem extra Fenster, lädt langsam und zwingt zum Hin- und Herzoomen. Auf dem kleinen Bildschirm ist das mühsam. Als zusätzlicher Download zum Ausdrucken ist ein PDF in Ordnung, als einzige Variante ist es nicht ideal.
2. Ein Foto oder Scan der gedruckten Karte
Schnell gemacht, einfach abfotografiert, fertig. Klingt praktisch, ist aber für Gäste meist frustrierend. Auf dem Smartphone ist die Schrift winzig, man muss jedes Mal mit den Fingern heranzoomen, und gerade kleinere Speisen oder Preise sind kaum lesbar. Dazu kommt: Text in einem Bild kann Google nicht lesen. Für die Suchmaschine ist Ihre Karte dann praktisch unsichtbar, weil sie nicht weiß, welche Gerichte Sie anbieten.
3. Die Karte als echte Webseite
Hier stehen Ihre Gerichte als richtiger Text auf der Seite, sauber in Rubriken gegliedert, mit Preisen. Das ist die beste Variante für die Gäste: Sie ist auf jedem Handy lesbar, lädt schnell und lässt sich antippen. Und sie ist die beste Variante für Google, weil die Gerichte echter Text sind, den die Suchmaschine erfassen und in passenden Suchen anzeigen kann. Der ehrliche Haken: Sie braucht etwas mehr Aufbau, und sie will gepflegt werden, von Ihnen oder von uns.
Unser Mittelweg in der Praxis
Wir bauen die Speisekarte als echte Seite direkt in die Webseite ein, denn das ist für Gäste und für Google die klar bessere Lösung. Bei der Pflege gehen wir pragmatisch vor.
Wenn ein Betrieb eine feste Karte hat, tragen wir sie als saubere Menüseite ein. Wechselt die Karte dagegen häufig, etwa täglich oder wöchentlich mit Tagesgerichten oder einem Mittagstisch, dann bilden wir das als wiederkehrende Rubrik ab. Wir tragen also nicht jeden Tag einzelne Gerichte fest ein, die in einer Woche längst überholt sind, sondern richten einen Bereich ein, der zur jeweiligen Karte passt. So bleibt die Seite aktuell, ohne dass sie ständig veraltet.
Ein paar praktische Tipps
- Preise aktuell halten. Nichts ärgert Gäste mehr als ein anderer Preis im Lokal als auf der Seite. Eine veraltete Karte schadet mehr als gar keine.
- In Rubriken gliedern. Vorspeisen, Hauptgerichte, Getränke, Nachtisch. Eine klare Struktur findet man am Handy schneller als eine lange Liste.
- Allergene und Vegetarisches kennzeichnen. Wo es passt, hilft ein kurzer Hinweis pro Gericht. Das schätzen Gäste und es spart Rückfragen.
- Die Karte nicht hinter einem Download verstecken. Wenn die Gerichte direkt auf der Seite stehen können, gehören sie dorthin, nicht in ein PDF, das erst geladen werden muss.
Wenn Sie unsicher sind, wie das bei Ihnen aussehen würde: Wir gestalten unverbindlich eine Vorschau Ihrer neuen Seite, samt Speisekarte. Dann sehen Sie direkt, wie sich Ihre Karte am Handy anfühlt, bevor Sie irgendetwas festlegen.
Die Kurzfassung
- Die Speisekarte ist meist der meistbesuchte Teil Ihrer Webseite. "Karte auf Anfrage" oder "nur auf Facebook" kostet Gäste.
- Ein PDF ist als Download in Ordnung, am Handy aber unhandlich, ein Foto der Karte ist meist unlesbar und für Google unsichtbar.
- Eine echte Menüseite ist für Gäste am Handy und für Google die beste Variante, weil die Gerichte lesbarer Text sind.
- Wechselnde Tages- oder Wochenkarten lassen sich als feste Rubrik abbilden, statt einzelne Gerichte fest einzutragen, die schnell veralten.
Häufige Fragen
Reicht es, die Speisekarte als PDF hochzuladen?+
Als Notlösung funktioniert es, aber als einzige Variante ist es nicht ideal. Ein PDF öffnet sich auf dem Handy oft umständlich in einem extra Fenster, lässt sich schlecht lesen und man muss hin und her zoomen. Besser ist eine echte Menüseite, die sich auf jedem Bildschirm sauber anpasst. Das PDF können Sie zusätzlich als Download anbieten, etwa zum Ausdrucken.
Was ist besser für Google, ein PDF oder eine echte Seite?+
Eine echte Webseite. Wenn Ihre Gerichte als richtiger Text auf der Seite stehen, kann Google sie lesen und Ihre Seite zu passenden Suchen anzeigen. In einem Foto oder einem schlecht aufgebauten PDF kann Google den Text dagegen oft nicht erfassen. Wer am Handy nach einem Gericht oder einem Lokal in der Nähe sucht, findet eine echte Menüseite deutlich leichter.
Wir ändern die Karte oft, lohnt sich eine eigene Seite trotzdem?+
Ja. Wechselnde Tages- oder Wochengerichte stellen wir als feste Rubrik dar, zum Beispiel ein Bereich Mittagstisch, statt jedes Gericht fest einzutragen, das schnell veraltet. So bleibt die Seite aktuell, ohne dass Sie ständig nacharbeiten müssen. Die stabilen Teile der Karte pflegen wir für Sie, das ist bei den 49 Euro im Monat dabei.
Soll Ihre Karte am Handy glänzen?
Wir gestalten unverbindlich eine kostenlose Vorschau Ihrer neuen Webseite, mit Ihrer Speisekarte als echter, lesbarer Menüseite. Sie sehen das Ergebnis neben Ihrer jetzigen Seite und entscheiden in Ruhe. Bei uns ist Gestaltung, Hosting und Pflege für 49 Euro im Monat dabei, monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr.
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