"Was kostet das denn?" ist beim Thema Webseite die erste Frage, und das zu Recht. In der Gastronomie sind die Margen knapp, und niemand will für eine schöne Seite zahlen, die am Ende keinen einzigen Tisch füllt. Das Problem: die Preise gehen weit auseinander, und viele Angebote verstecken die wahren Kosten im Kleingedruckten, gerade bei Reservierungs- und Lieferportalen. Dieser Beitrag macht den Markt transparent, damit Sie einschätzen können, was fair ist.
Die kurze Antwort
Eine einfache, gut gemachte Webseite für ein Restaurant bewegt sich, je nach Modell, zwischen etwa 10 Euro im Monat (Baukasten in Eigenregie) und mehreren tausend Euro einmalig (Agentur). Wichtiger als die reine Zahl sind zwei Fragen: Bringt die Seite Gäste dazu, zu reservieren oder vorbeizukommen? Und wer hält nach dem Start Speisekarte, Öffnungszeiten und Feiertage aktuell?
Die vier Wege im Vergleich
Baukasten selbst bauen · ca. 10 bis 50 Euro im Monat
Günstig, aber Sie bauen und pflegen alles selbst. Die Zeit, die im Service und in der Küche fehlt, ist der eigentliche Preis. Das Ergebnis sieht oft nach Vorlage aus, und die Karte landet als schwer lesbares PDF auf dem Handy.
Freelancer · ca. 800 bis 2.500 Euro einmalig
Für eine saubere Gastro-Seite oft eine gute Wahl. Achten Sie darauf, wer danach Hosting und Pflege übernimmt, sonst steht im Winter noch die Sommerkarte online.
Agentur · ab ca. 3.000 Euro aufwärts
Viel Leistung und meist mehr, als ein einzelnes Lokal braucht. Lohnt sich vor allem bei größeren Vorhaben mit eigenem Bestellsystem, mehreren Standorten oder einer Hotel-Anbindung.
Webseite im Abo · ca. 30 bis 100 Euro im Monat
Design, Hosting, Smartphone-Optimierung und kleine Änderungen in einem festen Monatspreis, ohne Einrichtungsgebühr. Bei uns liegt das bei 49 Euro im Monat, monatlich kündbar. So bleibt die Karte gepflegt und die Seite aktuell, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.
Zwei Rechenbeispiele zum Abgleichen
Die Preisspannen oben sagen noch nichts darüber, was am Ende auf der Rechnung steht. Deshalb zwei typische Fälle mit echten Zahlen. Das erste zeigt, warum ein niedriger einmaliger Preis und ein Monatsabo über die Jahre näher beieinander liegen, als es zuerst aussieht. Das zweite zeigt, wofür Sie bei einem Freelancer-Angebot eigentlich zahlen.
Beispiel 1
Gesamtkosten über drei Jahre
Ein Einmalpreis wirkt teuer, ein Monatspreis günstig. Über drei Jahre samt Hosting und Pflege sieht die Rechnung anders aus:
- Freelancer, einmalig
- 1.500 €
- + Hosting/Pflege ca. 15 €/Mo × 36
- 540 €
- Summe nach 3 Jahren
- 2.040 €
- Abo 49 €/Mo × 36 (alles inkl.)
- 1.764 €
Beim Abo sind Design, Hosting, Handy-Optimierung und kleine Änderungen schon drin. Beim Einmalpreis kommen Pflege und Hosting oben drauf, oder Sie machen es selbst.
Beispiel 2
Wofür ein Freelancer-Angebot draufgeht
So könnte sich ein Angebot von rund 1.500 € grob aufteilen. Kein Festpreis, aber eine Orientierung:
- Aufbau, Design, Handy-Optimierung
- 500 bis 800 €
- Speisekarte handytauglich einbinden
- 200 bis 400 €
- Fotos aufbereiten und einbauen
- 150 bis 350 €
- Öffnungszeiten, Anfahrt, Kontakt
- 100 bis 250 €
- Reservierungsweg (Button + Formular)
- 100 bis 300 €
Die Speisekarte ist fast immer der größte Posten, nicht das Design. Wer sie als PDF einfach verlinkt, spart hier, verschenkt aber Gäste auf dem Handy.
Das Muster dahinter: Ein einmaliger Preis ist nicht automatisch günstiger, sobald Sie Pflege und Hosting über die Jahre mitrechnen. Und der größte Kostentreiber ist selten das Aussehen, sondern die Speisekarte, die auf dem Handy gut funktionieren und leicht änderbar sein muss.
Was bei einer Restaurant-Seite den Preis bestimmt
Eine Gastro-Seite und eine Handwerker-Seite kosten nicht das Gleiche, weil sie etwas anderes leisten müssen. In der Gastronomie treiben vor allem diese Punkte den Aufwand:
- Die Speisekarte: das, was Gäste am häufigsten suchen. Sie sollte auf dem Handy gut lesbar sein und sich leicht ändern lassen, nicht als eingescanntes PDF hängen. Das ist mehr Arbeit wert als jedes Design-Detail.
- Appetitliche Fotos: gute Bilder vom Essen und vom Lokal verkaufen den Besuch. Fehlen sie, muss man sie erst machen, das kostet Zeit oder einen Fotografen.
- Öffnungszeiten und Feiertage: nichts ärgert Gäste mehr als eine falsche Zeit. Eine Seite, die Ruhetage und Feiertage sauber zeigt, spart Anrufe und enttäuschte Besucher.
- Reservierung: vom einfachen Anruf-Button und Formular bis zum Buchungssystem. Der einfache Weg reicht den meisten Lokalen und kostet nichts pro Gast.
- Anfahrt, Karte und Sprachen: eingebundene Karte, Parkhinweis, und je nach Lage eine zweite Sprachversion für Touristen.
Was viele Lokale dagegen nicht brauchen, ist ein eigenes Online-Bestellsystem oder ein teures Buchungsportal. Wer Ihnen so etwas verkaufen will, treibt oft nur den Preis, ohne dass mehr Gäste kommen.
Die versteckten Kostenfallen
Der genannte Preis ist nicht immer der echte Preis. Diese vier Punkte sollten Sie vor jeder Unterschrift klären:
- Einrichtungsgebühr: manche Anbieter locken mit einem niedrigen Monatspreis und verlangen vorab mehrere hundert Euro Setup. Fragen Sie konkret danach.
- Lange Vertragsbindung: Verträge über 24 oder 36 Monate binden Sie auch dann, wenn Sie unzufrieden sind. Monatlich kündbar ist fairer.
- Wem gehört die Domain und der Inhalt? Im Zweifel wollen Sie Ihre Domain, Ihre Texte und Ihre Fotos jederzeit mitnehmen können. Lassen Sie sich das schriftlich geben.
- Reservierungs- und Lieferportale: Plattformen, die pro Gast oder pro Bestellung Provision nehmen, werden mit jedem vollen Abend teurer. Über die eigene Seite reservieren und bestellen Gäste ohne, dass pro Kopf etwas abgeht.
Was kostet es bei uns?
Damit Sie eine konkrete Zahl haben: Wir arbeiten transparent mit 49 Euro im Monat, ohne Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Darin enthalten sind Design, Hosting, Smartphone-Optimierung und kleine Änderungen, also auch das Aktualisieren der Speisekarte und der Öffnungszeiten. Ihre bestehende Domain binden wir kostenlos ein. Wer lieber einmalig zahlt, kann die Seite auch kaufen. Es gibt keine versteckte Gebühr und keine Knebelfrist.
Und das Wichtigste: Sie sehen zuerst eine fertige, kostenlose Vorschau Ihrer neuen Seite und entscheiden erst danach. Sie zahlen nichts, bevor Ihnen das Ergebnis gefällt.
Wann sich eine neue Seite NICHT lohnt
Ehrlich bleibt ehrlich: Wenn Ihre Seite bereits modern ist, sich auf dem Handy gut bedienen lässt und Speisekarte, Öffnungszeiten und Kontakt oben stehen, brauchen Sie keine neue. Auch ein kleines Lokal mit voller Auslastung über Stammgäste kommt oft mit einem gepflegten Google-Eintrag und einer aktuellen Karte aus. Geld für eine neue Seite ist nur dann gut angelegt, wenn die alte veraltet wirkt, auf dem Handy schwer lesbar ist oder Gäste verschenkt. Genau dann holt eine neue Seite mit überschaubarem Aufwand spürbar mehr heraus.
Häufige Fragen
Was kostet eine Webseite für ein Restaurant?+
Die Spanne ist groß. Ein selbst gebauter Baukasten kostet etwa 10 bis 50 Euro im Monat, ein Freelancer für eine einfache Gastro-Seite meist 800 bis 2.500 Euro einmalig, eine Agentur ab etwa 3.000 Euro aufwärts. Eine Webseite im Abo liegt typischerweise bei 30 bis 100 Euro im Monat inklusive Hosting und Pflege. Entscheidend ist nicht nur der Preis, sondern ob die Seite Gäste zur Reservierung bringt und wer die Speisekarte und Öffnungszeiten aktuell hält.
Was treibt bei einer Restaurant-Webseite den Preis?+
Vor allem der Umfang: eine gut lesbare Speisekarte, die auf dem Handy funktioniert und leicht änderbar ist, appetitliche Food-Fotos, Öffnungszeiten samt Feiertagsregelung, Anfahrt und Karte, ein Reservierungsweg sowie optional Gutscheinverkauf oder Online-Bestellung. Eine schlanke, gut gemachte Gastro-Seite ist deutlich günstiger als eine mit eigenem Buchungs- oder Bestellsystem, das viele Lokale gar nicht brauchen.
Gibt es bei Restaurant-Webseiten versteckte Kosten?+
Ja, achten Sie auf einmalige Einrichtungsgebühren, lange Vertragsbindungen über mehrere Jahre, die Frage wem am Ende die Domain und die Inhalte gehören, sowie auf Reservierungs- und Lieferportale, die pro Gast oder pro Bestellung Provision nehmen. Eine transparente Lösung nennt einen klaren Monatspreis ohne Setup-Gebühr, ist monatlich kündbar und bindet Ihre bestehende Domain kostenlos ein.
Wann lohnt sich für ein Restaurant eine neue Webseite nicht?+
Wenn Ihre Seite bereits modern ist, sich auf dem Handy gut bedienen lässt und Speisekarte, Öffnungszeiten und Kontakt oben stehen, brauchen Sie keine neue. Auch ein kleines Lokal mit voller Auslastung über Stammgäste braucht oft nur einen gepflegten Google-Eintrag mit aktueller Karte. Geld für eine neue Seite ist nur dann gut investiert, wenn die bestehende veraltet wirkt oder Gäste verschenkt.
Wie setzt sich der Preis einer Restaurant-Webseite konkret zusammen?+
Bei einem Freelancer-Angebot von rund 1.500 Euro entfallen grob 500 bis 800 Euro auf Aufbau, Design und Handy-Optimierung, 200 bis 400 Euro auf das handytaugliche Einpflegen der Speisekarte, 150 bis 350 Euro auf Fotos, 100 bis 250 Euro auf Öffnungszeiten, Anfahrt und Kontakt sowie 100 bis 300 Euro auf einen Reservierungsweg. Der größte Posten ist fast immer die Speisekarte, nicht das Aussehen. Wichtig ist außerdem der Blick auf die Gesamtkosten über mehrere Jahre: Ein Einmalpreis von 1.500 Euro plus Hosting und Pflege liegt nach drei Jahren bei rund 2.000 Euro und damit nah an einem Abo von 49 Euro im Monat, bei dem Pflege und Hosting schon enthalten sind.
Was kostet ein Webshop oder eine Online-Bestellfunktion fürs Restaurant?+
Hier gibt es zwei Wege. Externe Liefer- und Bestellportale kosten oft keine Einrichtung, nehmen aber je Bestellung Provision, meist im zweistelligen Prozentbereich, was mit jedem vollen Abend teurer wird. Eine eigene, einfache Bestell- oder Gutscheinfunktion über einen Bezahldienst wie Stripe kostet dagegen keine Provision pro Kopf, nur die üblichen Zahlungsgebühren von wenigen Prozent, und die Einrichtung fällt einmalig an. Für die meisten Lokale reicht ein schlanker eigener Bestell- oder Gutscheinweg. Ein voll ausgebautes Shopsystem lohnt sich erst bei echtem Versand- oder Abholvolumen und sollte kein Standard-Aufpreis sein, den man Ihnen ungefragt aufschreibt.
Was würde Ihre neue Seite kosten?
Statt eines Angebots auf Verdacht zeigen wir es Ihnen. Wir gestalten unverbindlich eine kostenlose Vorschau Ihrer neuen Webseite, mit Ihrer echten Karte und Ihren Inhalten. Sie sehen das Ergebnis und den Preis, bevor Sie sich entscheiden.
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