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Laufende Kosten einer Webseite: Was zahlt ein Betrieb wirklich pro Monat?

Viele Betriebe unterschätzen, was nach dem Launch einer Webseite tatsächlich anfällt. Domain, Hosting, SSL, Wartung, Pflege und gelegentlich versteckte Posten summieren sich schneller als erwartet. Hier steht, womit Sie realistisch rechnen sollten.

Was sind laufende Kosten einer Webseite?

Eine Webseite ist kein einmaliger Kauf, sondern ein laufender Betrieb. Ähnlich wie ein Ladenlokal Miete, Strom und Reinigung kostet, entstehen auch für eine Webseite monatliche oder jährliche Ausgaben. Die lassen sich in fünf Blöcke einteilen: Domain, Hosting, Sicherheit, Wartung und Inhaltspflege. Hinzu kommen bei bestimmten technischen Setups noch Software-Lizenzen und E-Mail.

Die fünf laufenden Kostenblöcke im Detail

1. Domain
ca. 12–18 € / Jahr

Eine .de-Domain kostet im Schnitt 12 bis 15 Euro im Jahr, eine .com oder .studio etwas mehr. Die Domain wird jährlich verlängert, sonst läuft sie ab. Dieser Posten ist der kleinste und konstanteste.

2. Webhosting
5–25 € / Monat

Hosting ist der Serverplatz, auf dem die Webseite liegt. Einfaches Shared Hosting für eine Betriebsseite gibt es ab 3 bis 8 Euro im Monat, verwaltetes Hosting mit besserer Geschwindigkeit und Sicherheit kostet 15 bis 25 Euro. Achtung: Aktionspreise laufen oft nach einem Jahr aus.

3. SSL-Zertifikat
meistens kostenlos

Das Schloss-Symbol und die https-Adresse entstehen durch ein SSL-Zertifikat. Bei seriösen Hostern ist das via Let's Encrypt kostenlos enthalten. Wer Ihnen ein Zertifikat für 40 bis 80 Euro im Jahr verkaufen will, verkauft etwas, das Sie nicht brauchen.

4. Wartung & Updates
0 € (selbst) bis 30–80 € / Monat

WordPress, Plugins und Themes brauchen regelmäßige Updates für Sicherheit und Stabilität. Entweder übernehmen Sie das selbst (Zeit) oder Sie beauftragen jemanden (Geld). Vernachlässigte Seiten werden gehackt oder fallen aus.

5. Inhaltspflege
Ihre Zeit — oder 20–50 € pro Änderung

Öffnungszeiten anpassen, neue Leistungen ergänzen, eine Preisliste aktualisieren, ein Foto tauschen: Das kostet entweder Ihre eigene Zeit oder eine Stundenpauschale beim Dienstleister. Ein vernachlässigter Webauftritt sendet schlechtere Signale als gar keiner.

Versteckte Kosten, die viele vergessen

Neben den offensichtlichen Posten gibt es Ausgaben, die leicht übersehen werden:

Selbst zusammenstellen: Was kommt wirklich zusammen?

Wer eine WordPress-Webseite selbst betreibt, rechnet realistisch so:

Das ergibt ohne Wartungsdienstleister bereits 30 bis 45 Euro im Monat an reinen Lizenz- und Hosting-Kosten, plus Zeit. Wer einen Techniker hinzuzieht, landet schnell bei 60 bis 90 Euro.

Website-Baukasten: Einfacher, aber nicht immer günstiger

Wix, Jimdo, Squarespace oder Ionos Homepage-Baukasten bieten Komplettpakete ohne technisches Vorwissen. Der Preis liegt typisch bei 15 bis 35 Euro im Monat für einen brauchbaren Tarif. Das klingt einfach, hat aber Nachteile: Sie sind an die Plattform gebunden, die Gestaltungsfreiheit ist begrenzt, und wenn der Anbieter den Preis erhöht oder das Produkt einstellt, gibt es kein einfaches Entkommen.

Paketpreis: Was Rundum-sorglos-Angebote kosten und leisten

Einige Dienstleister bieten Website-as-a-Service an: Design, Hosting, Wartung, Inhaltspflege und kleine Anpassungen in einem monatlichen Festpreis. Das vereinfacht die Planung und schließt Überraschungsrechnungen aus. Typische Preise liegen zwischen 40 und 80 Euro im Monat, je nach Leistungsumfang.

Was Sie in einem seriösen Paket erwarten dürfen: professionelles Design, schnelles Hosting, SSL-Zertifikat, automatische Updates und Sicherheitspflege, eine professionelle E-Mail-Adresse auf Ihrer Domain, und die Möglichkeit, Texte, Bilder oder Öffnungszeiten mit einer kurzen Nachricht anpassen zu lassen.

Was Webfrisch kostet: 49 € / Monat, alles inklusive

Design, Hosting, SSL, automatische Updates, Sicherheitspflege, kleine Inhaltsänderungen und Ihre eigene E-Mail-Adresse sind im Preis enthalten. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Sie zahlen einen festen Betrag und müssen sich nie wieder um Domain-Verlängerungen, Plugin-Updates oder Server-Probleme kümmern.

Alle drei Pakete ansehen →

Was ist für Ihren Betrieb sinnvoll?

Die Entscheidung hängt von zwei Fragen ab: Wie viel Zeit haben Sie, und was ist Ihre Zeit wert?

Wer technisch versiert ist und die Zeit mitbringt, kann eine WordPress-Seite günstig selbst betreiben. Wer einen Betrieb führt und sich nicht um Hosting, Updates und Plugin-Lizenzen kümmern möchte, ist mit einem Rundum-Paket oft günstiger als die selbstgebaute Summe, wenn man die Arbeitszeit ehrlich einrechnet.

Ein guter Test: Zählen Sie einmal, wie oft Sie sich im letzten Jahr mit Ihrer Webseite beschäftigt haben, unfreiwillig. Jede Stunde, die Sie am Server statt am Betrieb gearbeitet haben, hat etwas gekostet.

Häufige Fragen zu laufenden Webseiten-Kosten

Was kostet eine Webseite im Monat?+

Das hängt vom Aufbau ab. Wer alles selbst zusammenstellt, zahlt typisch zwischen 15 und 50 Euro im Monat: eine .de-Domain etwa 1,20 Euro, Webhosting 5 bis 20 Euro, dazu Wartungszeit oder Dienstleistungskosten. Ein Rundum-Paket von einem Dienstleister liegt oft bei 40 bis 60 Euro im Monat und beinhaltet Design, Hosting, Pflege und kleine Änderungen.

Was kostet Webhosting für eine kleine Betriebswebseite?+

Einfaches Shared Hosting kostet 3 bis 15 Euro im Monat. Verwaltetes WordPress-Hosting mit besserer Geschwindigkeit und automatischen Updates liegt bei 15 bis 40 Euro. Viele Anbieter locken im ersten Jahr mit Aktionspreisen, die danach auf den vollen Preis steigen. In einem All-inclusive-Paket ist Hosting meistens enthalten und wird nicht einzeln berechnet.

Muss ich für ein SSL-Zertifikat zahlen?+

In der Regel nicht. Die meisten seriösen Hoster stellen kostenlose SSL-Zertifikate via Let's Encrypt bereit. Das Schloss-Symbol im Browser und die https-Adresse sind damit ohne Aufpreis. Manche älteren Anbieter oder Reseller verkaufen noch kostenpflichtige Zertifikate für 30 bis 80 Euro im Jahr. Für eine normale Betriebswebseite bringt das keinen Mehrwert, wer dazu rät, sollte hinterfragt werden.

Welche versteckten Kosten entstehen nach dem Launch?+

Die häufigsten versteckten Kosten: Domainverlängerungen werden leicht vergessen und können teuer werden, wenn man sie versäumt. Premium-Themes und Plugin-Lizenzen bei WordPress sind Jahreskosten, die sich summieren. E-Mail-Hosting ist nicht immer im Hosting-Paket enthalten. Backups werden oft extra berechnet. Und bei Baukästen kommen mit wachsendem Bedarf Upgrades hinzu, die den Preis deutlich erhöhen.

Keine Überraschungsrechnung, kein technischer Aufwand

Wir gestalten kostenlos eine Vorschau Ihrer neuen Webseite. Design, Hosting, Updates, SSL und kleine Änderungen sind in einem festen Monatspreis enthalten, kein Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie sich entscheiden.

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