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Webseite für Imbiss: Was Gäste suchen und was eigene Vorbestellung spart

Wer Hunger hat, tippt am Handy schnell "Döner in der Nähe" oder "Pizza [Ort]" und will in Sekunden wissen: Haben die jetzt auf, was gibt es, was kostet es. Und über jedes Lieferportal gehen 13 bis 30 Prozent Provision weg. Was Ihre eigene Webseite zeigen muss, damit aus dem Suchenden ein Gast wird, der direkt bei Ihnen bestellt.

Webfrisch Sascha Heyer · Webfrisch ·

Die Entscheidung für einen Imbiss fällt fast immer spontan: Man hat Hunger, ist unterwegs oder auf dem Sofa, tippt "Döner in der Nähe", "Pizza [Ort]" oder "Imbiss jetzt geöffnet" ins Handy und klickt sich durch die ersten Treffer. Der Gast will drei Dinge sofort wissen: Haben die gerade auf, was gibt es und was kostet es. Wer diese Fragen in Sekunden beantwortet, bekommt die Bestellung. Wer eine langsame Seite mit einer Karte im PDF und ohne Öffnungszeiten hat, verliert den hungrigen Gast an den nächsten Imbiss.

Viele Imbisse sind nur über einen Google-Eintrag und die Lieferportale sichtbar und geben dort pro Bestellung 13 bis 30 Prozent Provision ab. Eine eigene, gute Webseite ändert das: Sie zeigt die Karte, die Fotos und die Öffnungszeiten so, wie Sie es wollen, und holt vor allem Stammkunden als provisionsfreie Direktbesteller. Dieser Artikel zeigt, was eine Imbiss-Webseite 2026 leisten muss, damit aus dem Suchenden ein Gast wird, und aus dem Portal-Gast ein Stammkunde, der beim nächsten Mal direkt bestellt.

1. Die Karte und die Preise sofort sichtbar

Die erste Frage jedes hungrigen Gastes lautet: Was gibt es und was kostet es. Wenn Ihre Webseite die Karte nur als PDF zum Herunterladen anbietet oder die Preise weglässt, klickt der Gast weiter, bevor er überhaupt Appetit bekommt. Eine gut lesbare Karte direkt auf der Seite ist deshalb das wichtigste Element, nicht ein netter Zusatz.

Sie brauchen dafür keinen komplizierten Speisekarten-Editor. Eine saubere, mobil lesbare Karte, die Sie leicht aktuell halten können, reicht völlig und ist genau das, was der Gast als Erstes sehen will.

2. Öffnungszeiten und die Frage: Haben die jetzt auf?

Ein Imbiss lebt von den Rand- und Abendzeiten, und nichts ärgert einen hungrigen Gast so sehr wie eine Fahrt zu einem geschlossenen Laden. Die Öffnungszeiten sind deshalb bei einem Imbiss keine Nebeninformation, sondern eine der wichtigsten Angaben überhaupt. Machen Sie sie groß, aktuell und auf einen Blick verständlich.

Halten Sie die Zeiten aktuell. Eine veraltete Angabe ist schlimmer als keine, denn der Gast, der umsonst vor der verschlossenen Tür stand, kommt so schnell nicht wieder.

3. Standort, Abholung und Anfahrt

Ein Imbiss lebt von Laufkundschaft und von Gästen aus der Nähe, die schnell etwas abholen wollen. Der Gast will nicht nur wissen, was es gibt, sondern auch, wie er am schnellsten hinkommt und wo er kurz halten kann. Machen Sie den Weg zu Ihnen so leicht wie möglich.

4. Der entscheidende Hebel: selbst bestellen lassen statt Lieferportal-Provision

Das ist der eigentliche Grund, warum sich eine eigene Webseite für einen Imbiss schnell rechnet. Über Lieferando, Wolt und Co. gehen pro Bestellung 13 bis 30 Prozent Provision weg. Bei einem Imbiss, der monatlich ein paar tausend Euro über das Portal umsetzt, sind das schnell mehrere hundert Euro, die jeden Monat an den Zwischenhändler abfließen. Jede Bestellung, die stattdessen direkt über Ihre Seite kommt, bleibt fast vollständig bei Ihnen.

Die Lieferportale bleiben nützlich, um neue Gäste überhaupt zu erreichen. Aber die eigene Webseite ist der Ort, an dem aus einem teuren Portal-Gast ein provisionsfreier Stammkunde wird, der beim nächsten Mal gleich bei Ihnen bestellt.

5. Echtes Essen zeigen: eigene Fotos, Allergene, vegetarisch und halal

Beim Essen entscheidet das Auge mit, und nichts weckt so viel oder so wenig Appetit wie die Fotos. Ein glänzendes Katalogbild, das mit Ihrem tatsächlichen Teller wenig zu tun hat, weckt eher Misstrauen. Echte Fotos vom eigenen Essen sind das stärkste Verkaufsargument, das ein Imbiss online hat.

Ehrlichkeit zahlt sich aus: Wer online genau sieht, was er bekommt, bestellt mit gutem Gefühl und ist hinterher zufrieden. Und zufriedene Gäste kommen wieder und empfehlen weiter.

6. Bestellung und Anfrage leicht machen und Vertrauen zeigen

Am Ende steht die Bestellung, und bei einem spontanen Hunger muss der letzte Schritt leicht und schnell sein. Ein Gast, der bis hierher gelesen hat, ist fast überzeugt. Machen Sie es ihm jetzt einfach, bei Ihnen zu bestellen, und zeigen Sie ihm, dass er bei einem verlässlichen Imbiss landet.

7. Fürs Smartphone gebaut, nicht nur irgendwie angezeigt

Fast jeder Imbiss-Gast sucht am Handy, unterwegs und hungrig. Wenn Ihre Webseite dort langsam lädt, die Karte nur als PDF anbietet oder die Öffnungszeiten und die Nummer versteckt, ist der Gast beim nächsten Imbiss. Eine Imbiss-Webseite muss auf dem Smartphone die Bestform sein, nicht die Notlösung.

Was Sie weglassen können

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Häufige Fragen zur Imbiss-Webseite

Was muss auf die Webseite eines Imbiss? +

Das Wichtigste sind: die Karte mit Preisen sofort und ohne PDF-Download sichtbar, aktuelle Öffnungszeiten mit einem klaren jetzt-geöffnet-Hinweis, der Standort mit Karte und Hinweisen zu Abholung und Parken, eine einfache Möglichkeit zur Vorbestellung oder Abholung, echte Fotos vom eigenen Essen samt Allergen- und wenn vorhanden halal-Kennzeichnung, ein paar echte Bewertungen und alles fürs Smartphone gebaut. Wer Hunger hat, tippt am Handy schnell etwas wie Döner in der Nähe und will in Sekunden wissen: Haben die jetzt auf, was gibt es, was kostet es und wie komme ich ran. Beantwortet die Seite das sofort, kommt der Gast. Lässt sie es offen, bestellt er beim nächsten.

Braucht ein Imbiss eine eigene Webseite, wenn ich schon bei Lieferando und Google bin? +

Ja, und zwar aus einem einfachen Grund: die Lieferportale nehmen pro Bestellung 13 bis 30 Prozent Provision. Bei einem Imbiss, der im Monat ein paar tausend Euro über das Portal umsetzt, sind das schnell mehrere hundert Euro, die jeden Monat abgehen. Eine eigene Webseite mit einer einfachen Vorbestellung zur Abholung holt genau die Stammkunden ohne diese Provision. Der Google-Eintrag ist wichtig und sollte gepflegt sein, aber er zeigt nur einen Ausschnitt und gehört Ihnen nicht. Auf der eigenen Seite bestimmen Sie, welche Karte, welche Fotos und welche Öffnungszeiten der Gast sieht, und wer Ihren Namen gezielt googelt, landet direkt bei Ihnen statt bei einem Portal-Eintrag zwischen zehn Mitbewerbern.

Wie funktioniert Online-Vorbestellung ohne teures System und ohne Lieferando-Provision? +

Es muss nicht das große Bestellsystem mit Monatsgebühr sein. Für die meisten Imbisse reicht ein einfaches Vorbestellformular für die Abholung, über das der Gast seine Auswahl, die Wunschzeit und den Namen schickt, oder eine klar sichtbare WhatsApp- und Telefonnummer für die schnelle Bestellung. Sie bestätigen kurz, der Gast holt ab und zahlt vor Ort oder bei Bedarf über einen Stripe-Zahlungslink, ganz ohne dass Sie Kartendaten anfassen. So bekommen Sie den Kern der eigenen Bestellung, weniger Anrufe zur Stoßzeit und keine Portal-Provision, ohne monatliche Gebühren für Technik, die ein Imbiss nicht braucht. Die Lieferportale können Sie parallel weiterlaufen lassen, um neue Gäste zu erreichen, die Stammkunden aber gewöhnen Sie an den provisionsfreien Weg.

Welche Fotos und Angaben überzeugen Imbiss-Gäste am meisten? +

Echte Fotos vom eigenen Essen schlagen jedes Stockbild. Ein glänzender Katalog-Döner, den es so bei Ihnen gar nicht gibt, weckt Misstrauen, ein ehrliches Foto Ihres tatsächlichen Tellers macht Appetit. Genauso wichtig sind klare Angaben: was ist vegetarisch, vegan oder scharf, und wenn Sie halal anbieten, gehört das deutlich sichtbar auf die Seite, denn für viele Gäste ist genau das die Kaufentscheidung. Die gesetzlich nötigen Allergen- und Zusatzstoffangaben gehören ebenfalls klar zur Karte, das schafft Vertrauen und erspart Nachfragen. Und die Preise gehören direkt an jedes Gericht, nicht in ein separates PDF, damit der Gast am Handy sofort rechnen kann.

Muss eine Imbiss-Webseite fürs Smartphone optimiert sein? +

Unbedingt, denn fast jeder Imbiss-Gast sucht am Handy, oft unterwegs und hungrig. Wenn Ihre Webseite auf dem Smartphone langsam lädt, die Karte nur als schwer lesbares PDF anbietet oder die Öffnungszeiten und die Telefonnummer versteckt, ist der Gast beim nächsten Imbiss. Eine gute Imbiss-Webseite zeigt sofort das Wichtigste: jetzt geöffnet oder nicht, die Karte mit Preisen, den Standort und einen Anruf oder eine Bestellung mit einem Fingertipp. Da die Entscheidung für einen Imbiss meist spontan und in Sekunden fällt, entscheidet der erste Eindruck am Handy darüber, ob der Gast bei Ihnen bestellt oder weiterwischt.

Was kostet eine professionelle Webseite für einen Imbiss? +

Einmalkosten bei freien Webdesignern liegen meist zwischen 1.500 und 3.500 Euro, plus jährliche Hosting- und Pflegekosten. Günstiger einsteigen geht mit einem Webseiten-Abo ab rund 49 Euro pro Monat, das Design, Hosting, Smartphone-Optimierung und kleine Änderungen einschließt, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar. Für einen Imbiss rechnet sich das schnell: schon ein paar Bestellungen im Monat, die über die eigene Seite statt über ein Lieferportal mit 13 bis 30 Prozent Provision laufen, spielen die Kosten oft wieder ein. Ein Baukasten wie Jimdo oder Wix kostet wenig, erfordert aber viel Eigenaufwand, und die Karte, die Öffnungszeiten und die Bestellung so zu platzieren, dass ein hungriger Gast am Handy sofort bestellt, ist damit erfahrungsgemäß mühsam.

Fazit

Eine gute Imbiss-Webseite beantwortet die Fragen, die jeder hungrige Gast im Kopf hat, bevor er bestellt. Haben die jetzt auf? Was gibt es? Was kostet es? Und wie komme ich schnell ran? Wer diese Fragen klar und ehrlich beantwortet, gewinnt die Bestellung, und aus einem ersten Besuch wird oft ein Stammkunde, der immer wiederkommt. Wer sie offen lässt, verliert ihn an den nächsten Imbiss oder zahlt weiter Provision an ein Portal.

Die wichtigsten Bausteine: die Karte mit Preisen sofort sichtbar machen, die Öffnungszeiten aktuell und mit jetzt-geöffnet-Hinweis zeigen, Standort und Abholung klar machen, die eigene Vorbestellung als provisionsfreien Vorteil gegen die Portale herausstellen, echtes Essen mit Allergenen und halal-Kennzeichnung zeigen, die Bestellung leicht machen und alles fürs Smartphone bauen. Das muss nicht teuer sein. Eine professionelle Seite, die genau das leistet, lässt sich für einen überschaubaren monatlichen Betrag betreiben und ist oft schon mit ein paar provisionsfreien Bestellungen im Monat bezahlt.

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