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Webseite für Hotels: Was eine Hotel-Webseite wirklich braucht

Wer ein Hotel sucht, googelt zuerst, schaut auf Fotos und entscheidet dann: direkt buchen oder auf ein Portal? Genau an dieser Weiche verlieren oder gewinnen Hotels jeden Tag Buchungen. Was auf eine Hotel-Webseite gehört und wie Direktbuchungen entstehen, erklärt dieser Artikel.

Sascha Heyer · Juli 2026

Direktbuchung oder Portal: wo das Geld bleibt

Booking.com, Expedia und HRS sind gute Kanäle, um Sichtbarkeit zu gewinnen. Aber sie kosten: typischerweise 15 bis 25 Prozent Provision auf jede Buchung. Für ein Hotel mit 50 Euro Zimmernacht und 200 Buchungen im Jahr sind das schnell 1.500 bis 2.500 Euro, die an das Portal gehen statt ans Haus.

Die eigene Webseite ist der einzige Kanal, auf dem Sie provisionsfrei verkaufen. Ein Gast, der direkt bucht, bringt denselben Umsatz und kostet nichts extra. Voraussetzung: Die Webseite muss gut genug sein, dass der Gast dort bucht und nicht auf das Portal wechselt.

Zimmertypen: der Kern der Hotel-Webseite

Gäste buchen etwas, das sie noch nicht kennen. Fotos und Beschreibungen sind die einzige Grundlage für diese Entscheidung. Jeder Zimmertyp braucht eine eigene Sektion oder Unterseite mit:

Ein vager Satz wie "gemütliche Zimmer in verschiedenen Kategorien" bringt keine Buchung. Wer nicht weiß, was ihn erwartet, bucht auf einem Portal, das echte Fotos und Gästebewertungen zeigt.

Direktbuchung: einfach und sichtbar

Die Buchungsschaltfläche gehört prominent auf die Startseite, nicht versteckt im Menü. Für kleine Hotels und Pensionen reicht oft ein einfaches Kontaktformular oder eine Buchungsanfrage per E-Mail. Wer etwas mehr investieren möchte, bindet ein kostengünstiges Buchungs-Widget ein, das sich mit dem Belegungskalender synchronisiert und Direktbuchungen automatisch bestätigt.

Wichtig: Geben Sie dem Gast einen Grund, direkt zu buchen statt über ein Portal. Beispiele, die funktionieren:

Das muss nichts Teures sein. Der Hinweis allein bewegt Gäste, die ohnehin lieber ohne Portal buchen, aber einen konkreten Anlass brauchen.

Frühstück: eine der häufigsten Fragen

Viele Gäste wählen ein Hotel nach dem Frühstück aus. Ob es inklusive ist, was es gibt und wann es serviert wird, gehört klar auf die Webseite. Was hilft:

Hotels, die Frühstück als Stärke haben, sollten es visuell zeigen. Ein einziges gutes Foto vom gedeckten Tisch überzeugt mehr als drei Sätze Text.

Check-in und Check-out: klare Angaben sparen Rückfragen

Die Fragen nach Ankunftszeit und Abfahrtszeit landen sonst per Telefon oder E-Mail. Klare Angaben auf der Webseite reduzieren diesen Aufwand und geben dem Gast Sicherheit:

Parken und Anfahrt: für Übernachtungsgäste besonders wichtig

Wer eine Nacht bleibt, kommt meist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Anfahrt muss klar beschrieben sein, und Parken ist für viele Gäste ein Entscheidungskriterium:

Haustiere, Familien, Geschäftsreisende

Viele Gäste suchen gezielt nach besonderen Eigenschaften eines Hotels. Wer diese Informationen nicht findet, bucht woanders. Machen Sie sichtbar, für wen Ihr Hotel besonders gut passt:

Sie müssen nicht alle Zielgruppen bedienen. Aber was auf Ihr Haus zutrifft, sollte klar benannt sein, weil Gäste genau danach filtern.

Stornierung und Buchungsbedingungen

Unklare oder versteckte Stornierungsbedingungen erhöhen die Absprungs rate und führen zu Beschwerden. Zeigen Sie die wichtigsten Bedingungen transparent:

Fotos: das wichtigste Element

Kein Text kann das ersetzen, was ein gutes Foto in einer Sekunde zeigt. Ein Gast, der überlegt, ob er bucht, will sehen, ob das Hotel sauber, freundlich und seinem Stil entspricht. Fotos sind kein Beiwerk, sie sind das Verkaufsargument:

Bewertungen einbinden

Echte Gästebewertungen stärken das Vertrauen stärker als jeder Text des Hotels. Google-Bewertungen lassen sich einfach auf der Webseite einbinden, entweder als direkter Link zu Ihrem Google-Profil oder als eingebettetes Widget. Positiv hervorheben können Sie auch Bewertungsschnitte von Portalen wie Booking.com, sofern sie gut sind.

Mobile zuerst: Buchungen kommen vom Smartphone

Ein Großteil der Hotel-Suchen passiert auf dem Smartphone, unterwegs oder abends auf dem Sofa. Eine Webseite, die auf dem Handy schlecht funktioniert, lange lädt oder bei der das Buchungsformular nicht korrekt angezeigt wird, verliert diese Buchungen.

Prüfen Sie Ihre Seite regelmäßig auf dem Smartphone: Sind Zimmerfotos gut sichtbar? Lässt sich das Buchungsformular problemlos ausfüllen? Ist die Telefonnummer antippbar und direkt wählbar?

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Häufige Fragen zur Hotel-Webseite

Was muss auf die Webseite eines Hotels? +

Die wichtigsten Elemente sind: alle Zimmertypen mit echten Fotos und genauen Beschreibungen (Bettgröße, Ausstattung, Aussicht), ein funktionierendes Buchungssystem für Direktbuchungen, Frühstücksinformationen mit Zeiten, An- und Abreisezeiten (Check-in/-out), Parkplatzangebot, Anfahrt und öffentliche Verkehrsverbindungen, klare Stornierungsbedingungen und Preise sowie Hinweise auf Haustiere, Familien oder Geschäftsreisende, soweit relevant. Auf dem Smartphone entscheidet sich in Sekunden, ob der Gast direkt bucht oder auf ein Portal ausweicht.

Wie kann ein Hotel Direktbuchungen über die eigene Webseite gewinnen? +

Direktbuchungen entstehen, wenn die Hotel-Webseite drei Dinge besser bietet als Booking.com oder Expedia: eine einfache, schnelle Buchungsstrecke, einen sichtbaren Vorteil für die Direktbuchung (zum Beispiel kostenloser Früh-Check-in, Parkplatz inklusive oder bestes Preis-Versprechen) und echte, überzeugende Fotos der Zimmer. Portale nehmen 15 bis 25 Prozent Provision. Jede Direktbuchung spart diesen Betrag. Ein einfaches Buchungsformular oder ein günstiges Buchungs-Widget reicht für kleine Hotels völlig aus.

Wie wichtig sind Fotos auf der Hotel-Webseite? +

Fotos sind das wichtigste Element. Gäste buchen ein Zimmer, das sie noch nie betreten haben, und verlassen sich deshalb vollständig auf das, was sie auf Fotos sehen. Jeder Zimmertyp braucht mindestens zwei bis drei hochwertige Fotos: das Bett, das Bad und den Ausblick oder die Atmosphäre. Dunkle, kleine oder veraltete Fotos senken die Buchungsrate direkt. Wer eine Kamera-App oder ein neueres Smartphone nutzt und tagsüber bei gutem Licht fotografiert, erzielt bereits brauchbare Ergebnisse.

Sollte ein Hotel Preise auf der Webseite zeigen? +

Ja, zumindest Einstiegspreise oder einen Preis-ab-Wert. Wer auf der Webseite keine Preise findet, wechselt auf ein Portal, das die Preise sofort zeigt. Aktuelle Preise und Verfügbarkeiten zeigt am einfachsten ein Buchungs-Widget, das sich in Echtzeit mit dem Belegungskalender synchronisiert. Für Hotels, die Telefon- und E-Mail-Buchungen bevorzugen, reicht eine deutlich sichtbare Kontaktnummer mit dem Hinweis auf den besten verfügbaren Preis bei Direktkontakt.

Was sollte ein Hotel zu Frühstück auf der Webseite angeben? +

Ob Frühstück im Preis enthalten ist oder separat gebucht werden kann, die Frühstückszeiten und ob es sich um ein Buffet oder ein bestelltes Frühstück handelt. Viele Gäste wählen ein Hotel auch danach aus, ob Frühstück inklusive ist. Für Allergiker ist ein Hinweis auf glutenfreie, vegane oder laktosefreie Optionen hilfreich. Wenn das Frühstück ein echter Stärke des Hotels ist, lohnt sich ein eigenes Foto davon.

Was kostet eine Webseite für ein Hotel? +

Fertige Webdesign-Lösungen von Agenturen kosten meist zwischen 2.000 und 8.000 Euro einmalig, zuzüglich Buchungs-Widget, Hosting und laufender Pflege. Eine Alternative ist ein Webseiten-Abo ab 49 Euro pro Monat inklusive Design, Hosting, Smartphone-Optimierung und kleinen Aktualisierungen, ohne Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Das rechnet sich schon dann, wenn durch eine bessere Webseite monatlich eine Direktbuchung mehr hereinkommt, die sonst eine Buchungsplattform per Provision kassiert hätte.

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